Zumindest könnte Jesus ein Vorbild sein!
... als ich in der Bibliothek "Wirtschaftwissenschaft" (WiWi) war, las ich folgenden, sehr interessanten Artikel, der mich sehr beeindruckt hat:
Die frohe Botschaft in der heutigen Welt
[...] Vor über 2000 Jahren hat die Geburt eines Kindes die Welt entschieden in ihrer weiteren Entwicklung geprägt.Bei Jesus von Nazareth war bereits bei seiner Geburt alles außergewöhnlich. Unmittelbar davor legten Maria und Joseph einen beschwerlichen Weg über 100 Kilometer von Nazareth nach Bethlehem zurück und selbst bei der eigentlichen Geburt ging es dramataisch zu. Maria gebar ihren ersten Sohn und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge (Lukas 2,7). Dies waren keine idealen Voraussetzungen für die Entwicklung des Säuglings. Dennoch wurde Jesus, wie der Münchner pensionierte Oberkirchenrat Theodor Glaser in seinem lesenwerten Buch „Stille im Sturm“ schrieb, einer von uns und ist doch auch keiner von uns;
Wahrer Mensch und wahrer Gott.
So glauben dies heute längst nicht mehr alle Deutschen, selbst wenn sie nicht aus den beiden großen Kirchen austraten. Einige meinen, so Glaser; Jesus habe nie gelebt. „Die Letzteren möchte ich fragen, ob sie so konsequent sind, dann auch auf alles zu verzichten, was letztlich doch mit Jesus zusammenhängt, etwa auf Weihnachten mit Geschenken, Feiertage und Gratifikationen“, schrieb Glaser. Wie auch immer—eines ist unbestritten: Die frohe Botschaft, für die ja Weihnachten steht, hat ihre Fortsetzung im Leben und Wirken Jesu und da könnte man sich ja zumindest etwa die Bergpredigt einmal genauer ansehen. Könnte da jesus nicht doch ein Vorbild sein ?! Wäre es nicht besser und friedlicher auf dieser Erde, wenn wir uns Jesus zum Vorbild nehmen würden?
In unserer November-Ausgabe 2006 kommentierten wir unter dem Stichwort „Jahrhundertschande“ die Tatsache, daß alle fünf Sekunden auf unserer Erde ein Kind an Unterernähung und Krankheiten stirbt. Dies sagen nicht Scharlatane oder Stimmungsmacher; die hohe Kindersterblichkeit ist Fakt und von der Unicef und vom UN-Menschenrechtsrat bestätigt.
Jesus hat die Kinder geliebt; Jesus hat sich zum Kind bekannt. Kinder sind die Zukunft unserer menschlichen Zivilisation und Kinder sind das größte Geschenk, das Eltern eerleben dürfen. Was hat dies aber mit Weihnachten und dem Jahreswechsel zu tun?
Weihnachten und Jahreswechsel werden zumindest in Deutschland von hohem Konsum geprägt. Man braucht nur durch die Einkaufsstraßen zu gehen. Gewiß, auch in Deutschland gibt es leider eine viel zu hohe Armut. Aber im Vergleich zu Ländern im südlichen Afrika haben die Menschen dennoch eine Zukunft, wenn sie auch oft zu verbessern wäre. Kinder müssen hierzulande wegen Hünder oder Krankheiten nicht sterben. Dies ist weltweit leider nicht so. Im Gegenteil – die Zahl der hungernden Menschen stieg 2005 erneut um 11 Mio. auf 852 Mio. Menschen an. Alle fünf Sekunden – man muß sich diesen Jammer vergegenwärtigen – stirbt irgendwo auf dieser Erde ein Kind, weil die Menschen es nicht verstehen, zu einer vernünftigen Güterteilung zu kommen.
Jesus hat anderes gepredigt. Weihnachten und Neujahr sind ein guter Anlaß, darüber nachzudenken. Deshalb hat unsere Zeitung das Thema der nichtakzeptierbren Kindersterblichkeit bewußt an Weihnachten sensibilisiert.
Wir rufen alle Unternehmer, alle Vorstandschefs und alle Politiker auf, ihre Kräfte zu bündeln, damit mehr Hilfe – auch Hilfe zur Selbsthilfe – für die Eindämmung der Kindersterblichieit organisiert wird.
Bill und Melinda Gates werden 90 % bis 95 % ihres gewaltigenVermögens weitgehend der gleichnamigenBill & Melinda Gates Foundation spenden, um Armut und Krankheiten zu bekämpfen;
Warren Buffetrt hat in diesem Sommer angekündigt, eine Spende von 32,5 Mrd. US-Dollar für den gleichen Zweck zur Verfügung zu stellen.
Die Schweizer Novartis AG unterstützt Global Compact – siehe obigen Beitrag – mit einigen Projekten, um die Kindersterblichkeit zu verringern.
Die deutsche Bayer AG ist ebenfalls Gründungsmitglied von Global Compact.
Es ist also bereits viel guter Wille da. Unicef und „Brot für die Welt“ engagieren sich und deshalb stellt diese Zeitung großflächige Anzeigen für diese Organisationen zur Verfügung. In dieser Ausgabe sind bereits zwei Schaltungen veröffentlich. Wir müssen das Thema in den Medien ständig in das Bewußtsein bringen; deshalb dieser Beitrag an Weihnachten und Neujahr.
Allen unseren Lesern, Freunden und Geschäftspartners wünschen wir gesegnete Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2007. [...] [Quelle & ©: Wirtschaftskurier 12/06]
