Staunen
Für fast alles im Leben gibt es eine Bedienungsanleitung. In vielen Fragen holen wir uns Rat von Fachleuten. Nur in Bezug auf das eigene Leben sind wir etwas nachlässig. Da finden wir, es gehöre sich nicht, beim Konstrukteur des Lebens einmal nachzufragen, wie er sich das Ganze eigentlich gedacht hat. Und so machen wir weiter Fehler in unserem Leben, weil wir meinen, es ginge doch ohne diese "höhere Instanz".
Es gibt viele Menschen, die sagen: "Es gibt keinen Gott!" Für die sind auch diese Zeilen etwas weit hergeholt. Wer nicht an Gott glaubt, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst zum Gott aufzuspielen, zum einzig richtigen Maßstab seines Lebens. Aber auch er muss zugeben, dass es Momente im Leben gibt, wo ein "Loch in der Seele" zu spüren ist, eine Situation, in der die Frage bohrt, ob das bisherige Leben wirklich zum Ziel führt.
Wer das wahre Leben kennen lernen will, der kommt an Jesus Christus nicht vorbei. Jesus hat von sich behauptet: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis gehen. Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. " (Johannes 10,9) Vielleicht staunen Sie jetzt und zweifeln an dessen Glaubwürdigkeit. Kein anderer Mensch hat die Weltgeschichte so beeinflusst wie Jesus Christus. Seine Lebensgeschichte finden wir im zweiten Teil der Bibel, im Neuen Testament. Es wurde in über tausend Sprachen übersetzt und ist rund um den Erdball bekannt.
Wer sich mit ihm beschäftigt, wird erkennen, dass Jesus die Liebe in Person ist. Es geht ihm darum, dass die Menschen echtes Leben finden.
"Es muss sich etwas ändern. So kann es doch nicht weitergehen!", hat Gott selbst gesagt als er feststellen musste, dass die Menschen sich immer mehr von ihm entfernten. Er hat das Leben erfunden, die Erde und die Menschen erschaffen und will, dass sie erkennen, welchen Sinn das Leben hat. Aber er stößt bis heute auf Unverständnis. Deshalb ist er selbst aktiv geworden und hat seinen Sohn Jesus Christus als Versöhnungsangebot gesandt. "Gottes Sohn wurde Mensch und lebte unter uns Menschen", so steht es im Neuen Testament (Johannes 1, 14). Sein Motiv ist: Liebe. Sein Angebot: Vergebung. Wofür? Das wissen wir selbst doch am besten.
Wer sich nach Veränderung sehnt, kann sie bei Gott finden.
Was Gott zu bieten hat
Wir können eine Beziehung zu Gott bekommen, weil er uns seine Hand reicht.
Wir denken selten an Gott und haben trotzdem eine leichte Ahnung, dass es ihn gibt. In schwierigen Situationen sprechen wir vielleicht ein Stoßgebet zum Himmel, rechnen aber oft gar nicht, dass es gehört wird. Doch Gott will nicht die Beruhigungspille sein für die Situationen, wo wir nicht mit unserem Leben zurechtkommen. Der Schöpfer der Erde und der Menschen sehnt sich nach einer persönlichen Beziehung zu jedem von uns. Die Bibel ist voll davon, dass Gott es nicht ertragen konnte, dass er von den Menschen ignoriert, in die "fromme Ecke" geschoben, in den verstaubten Keller unserer Gedanken eingemottet wurde.
@ProChrist2006


