JesusHouse - 2007 Hamburg

Staunen: Neue Perspektiven haben

Um was geht es? Wasser, Boot und fester Boden. | Erste Schritte, neue Sicherheit und staubige Straßen. | Jesus ruft auf seinen Weg. | Und mischt sich in dein Leben ein. | Wer dem folgt, erlebt ewig und alltäglich etwas Neues.


Mit dabei sind Tim Niedernolte, Torsten Hebel, Christina Brudereck, die HouseBand und als Gäste October Light, Rebekka und Wira Flagmeier.

 


Schau nach oben!

Geht noch mehr?

Am fünften Tag JesusHouse aus der Hamburger Fischauktionshalle ließen es die Hamburger noch mal so richtig krachen. Mit erneut 2500 jungen Menschen platzte die Halle fast aus ihren Nähten. Und wer hätte gedacht, dass die Stimmung noch einmal zu steigern war? Wie immer brachte die JesusHouseBand die Halle mit dem JesusHouse-Song zum Kochen.
Tim Nidernolte begann seine Moderation am Wasser vor der Fischauktionshalle. Im Hintergrund traf man alte Bekannte. Die Besatzung der Tuulia ist in Hamburg angekommen.

Europa war zu Gast in Hamburg. Mit Einspielungen aus drei verschiedenen Orten gab es Grüße aus Nikolai (Polen), aus Wien und aus Siegen. Das Besondere an JesusHouse ist halt auch seine Internationalität. Während der ganzen JesusHouse-Woche waren für euch unsere JesusHouse-Reporter Chris und Stefan unterwegs. Jeden Abend besuchten sie zwei Übertragungsorte und brachten uns ihre Eindrücke mit. Genial, was sich die einzelnen Orte haben einfallen lassen, um ihr ganz persönliches JesusHouse zu gestalten.
Die traditionellen Grüße von Christina, Torsten und Tim durften natürlich auch nicht fehlen. Dieses Mal klangen sie in etwa so: eine Kiste Kitsch nach Kiel, oder hochheilige Grüße in die Hauptstadt.

Zu Gast waren Rebekka und Wira Flagmeier. Die eine 17 Jahre alt, die andere schon 75 Jahre. Zuhause sitzen die beiden oft bei einer Tasse Kakao beisammen, verstehen sich super und lernen voneinander. Bei JesusHouse erzählten sie etwas von ihrem Glauben, der so unterschiedlich und doch ähnlich ist. Wira, die in ihrem Alltag oft mit Gott über Kleinigkeiten redet: "Auch wenn es im Leben nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, sollte man im Gebet bleiben, denn Jesus ist bei uns alle Tage."

Als musikalische Gäste mischte die kroatische Band Oktober Light die Halle auf. Die fetzige Ska-Band sorgte für Megastimmung in der Halle.
Lara und Lisa erlebten in der Sitcom noch einmal eine echte Kuriosität an ihrem letzten Tag an Bord. Während Kuddel verzweifelt nach seiner Mütze sucht, ohne die er doch nicht richtig segeln kann, entdeckt er ein sich näherndes Segelboot ohne gehisste Segel, welches von einem Ehepaar durch verzweifeltes Paddeln voran gebracht wird. Die beiden bedienen etwas, wovon sie keine Ahnung haben, und machen sich dadurch das Leben unnötig schwer. Aber Willi hat ein großes Herz und geht zu ihnen an Bord, um ihnen zu zeigen, wie sie mit dem Segel viel besser vorankommen, wie sie so sehr viel Kraft einsparen. Am Ende des Abends in einer geselligen Runde klären sie die Frage, was beim Segeln das wichtigste ist: Beim Segeln sollte man immer nach oben schauen, denn dort am Mast hängt eine Art Pfeil, der den Wind und damit den Weg anzeigt.

Auch in dem Impuls ging es ums Segeln und um Wasser. Torsten Hebel las eine Geschichte aus dem Matthäusevangelium vor. Eine Geschichte von Jesus, wie er auf dem Wasser seinen Jüngern entgegenkommt und von Petrus, der sich traute, loszulaufen, anfing zu sinken und von Jesus gehalten wurde. In der Geschichte schiebt Petrus all seine Erfahrungen beiseite und wagt den Schritt aus dem Boot. Das ist nicht einfach, und auch Christsein ist nicht einfach. "Es ist kein Club von chronisch netten Leuten, sondern ein Lebensstil", formuliert Torsten treffend. Und dieser Lebensstil sollte die Welt verändern. Beim Segeln schaut man nach oben, wenn man wissen möchte, wo es lang geht. Im Leben ist es nichts anderes. Genau darum geht es nämlich: Schau nach oben!
War's das schon?
Wer weiß. Denn vielleicht sehen wir uns ja in der Ewigkeit.


© JesusHouse & ProChrist 2007