Liebe: Vergebung ändert die Vorzeichen
Der dritte Abend von JesusHouse hat Gehirn und Finger herausgefordert. "We are here in the house of Love. We're here in the heavenly family" ? die bzw. der Erste, der diese Zeile aus dem JesusHouse-Titelsong fehlerfrei als SMS abschickt, sollte ein JesusHouse-Fanpacket gratis nach Hause bekommen. And the winner is: Andrea aus München! Das Päckchen will dann der Münchener Paketdienst Tim Niedernolte persönlich vorbeibringen (so hat er es zumindest versprochen).
Torsten Hebel hätte das mit der SMS wohl nicht so schnell geschafft, schließlich bevorzugt er laut eigener Aussage seine Kurznachrichten lieber mit der hechelnden Zunge einzutippen, weil seine Finger dafür zu langsam seien. Christina Brudereck ist da etwas geübter: "Was würdest du in einer SMS an Gott schreiben?" wollte Moderator Tim wissen. Christinas Antwort: "Grüß Gott!".
In der Sitcom ?In einem Boot? versuchte Fiesling Hartmut dem Kapitän die Tuulia abzuschwatzen. Dumm nur, dass er bei dem Besuch auf dem Kutter zufällig über Bord geriet. Bedauerlicherweise warf dann auch noch Kuddel Hartmut den Rettungsring nicht um den Hals, sondern auf den Kopf. Autsch! Der trotzige Hartmut wollte sich deshalb auch nicht mehr retten lassen, sondern versucht jetzt lieber selbst an Land zu schwimmen. Viel Spaß! Versöhnung scheint erst mal ausgeschlossen.
Aber JesusHouse ist nicht nur Fun. Ein ernstes Thema stand am Donnerstag auf dem Programm. Vor nicht mal zwei Wochen erlebte die Universität in Blacksburg den schlimmsten Amoklauf in der Geschichte der USA, vor genau fünf Jahren starben 17 Menschen in Erfurt und auch am 20. April 1999 wurden 12 Schüler und ein Lehrer in Littleton (USA) bei einem Schulattentat erschossen. Eine damalige Schülerin, die diesen Tag überlebt hatte, ist Crystal Miller. Sie war am Donnerstag bei JesusHouse. "Ich saß unter dem Tisch und wartete auf meinen Tod", so schilderte sie ihre Erfahrungen von damals. Auch wenn sie am Leben geblieben ist, konnte sie den Schmerz lange Zeit nicht loswerden. Deshalb hat sie zu Gott um Kraft geschrien. Besonders wichtig war es für sie dabei, zu verstehen, dass es notwendig ist zu vergeben, um selbst wieder klar zu kommen. Crystal: "Wenn ich den Attentätern, die sich selbst erschossen haben, heute in die Augen sehen könnte, würde ich ihnen sagen: Ich möchte euch vergeben." Mit ihrer 180 Grad-Tour will Crystal in den USA, in Deutschland und anderswo an Schulen von ihrer Hoffnung und Lebensfreude erzählen, die sie trotz allem in Gott gefunden hat.
Auch die Message von Torsten Hebel drehte sich um Schuld und Vergebung. Aber sind das überhaupt Themen, die heute noch eine Rolle spielen? Die meisten Leute halten Schuld und Vergebung wahrscheinlich für unzeitgemäß. Jesus sieht das anders. Vergebung ist ihm wichtig. Er hat sogar noch im Sterben den Menschen vergeben, die ihn ans Kreuz nagelten. Und die Vergebung, die Jesus jedem Menschen zusprechen will, ist auch der Rettungsring für dein Leben. Klar gibt es Situationen, in denen Christen andere mit diesem Rettungsring eher KO-werfen als ihnen zu helfen, so wie es Kuddel in der Sitcom mit Hartmut passiert ist. Aber letztlich kommt es eben darauf an, nach dem Rettungsring zu greifen und hineinzusteigen.
Übrigens: JesusHouse zeigt Resonanz. An den Übertragungsorten können mehrere 100.000 Leute etwas von den JesusHouse-Abenden mitbekommen. Das ist super! Und sonst? Zum Glück gibt es noch die Welt der Massenmedien. Auch dort ist JesusHouse ein Thema. Seit Montag (23. April) haben folgende große Zeitungen, Fernseh- und Radiosender über die Sache berichtet: Die WELT (Online), BILD, die Tageszeitung (taz), NDR-TV, NDR-Radio, RTL (Nord), Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost (u.a.). Und einige haben es noch vor: z.B. das ZDF. Am Donnerstagabend war ein Team vom "Zweiten" bei JesusHouse und am Freitagmittag um 12.15 könnt ihr das ganze dann in "Drehscheibe Deutschland" anschauen.
© JesusHouse & ProChrist 2007



