Leben: Wenn dir ein Licht aufgeht
schon am zweiten Abend von JesusHouse 2007 gab es die merkwürdigsten Dinge von den Übertragungsorten zu berichten. In Weinstadt, einer schwäbischen Winzerhochburg, war für einen Abend Cacao wichtiger als Wein. Es ging dort allerdings nicht um das schokoladige Getränk, sondern um den Fußballstar Jeronimo Cacao vom VfB Stuttgart. Der gebürtige Brasilianer stand in Weinstadt als Gegner zum Torwandschießen zur Verfügung und erzählte von seinem Glauben an Jesus. In Halberstadt läuft JesusHouse unter dem Motto "Pimp my Life" und wer mutig genug ist, kann sich dort aus 30 Metern Höhe vom Kirchturm abseilen lassen!
Dagegen war in der Hamburg fast alles wie immer: Knapp 2000 Leute, die meisten U-20, drängten sich in der Fischauktionshalle und warteten auf den Countdown, mit dem JesusHouse jeden Abend beginnt. Erster Interviewgast war Dennis Oerter. Was hat Dennis mit JesusHouse zu tun? Ganz einfach! Seit 1998, als JesusHouse zum ersten Mal stattgefunden hat, glaubt Dennis an Gott. Was er damals mit elf Jahren in seinem kleinen Heimatort nach der JesusHouse-Übertragung angefangen hat, hat er bis heute nicht bereut. Und heute ist Dennis 21 Jahre alt und macht Zivildienst in Hamburg. Für Moderator Tim Niedernolte steht fest: "Solche Geschichten wie Deine sind das einzige Anliegen von JesusHouse". Und es gibt viele solche Geschichten, die bei JesusHouse beginnen.
Auch Judy Bailey hat eine Geschichte mit JesusHouse. Ihr Song "Jesus in my House" ist eigentlich schon seit Anfang an die inoffizielle Hymne von JesusHouse. Am Mittwoch abend war sie allerdings mit einem neuen Lied dabei: "Surrounded". Zu der Liedzeile "Surrounded by thousand angels" kreisten dann 2000 Zeigefinger durch die Fischauktionshalle und wahrscheinlich noch viel mehr an den Übertragungsorten. Wenn nicht gerade Judy die Halle zum Toben brachte, sorgte wieder die HouseBand für eine geniale Atmosphäre. Zwischen zwei brennenden Ölfässern (okay, die Flammen waren nicht echt) sangen Michael Janz, Pamela Natterer und Claus-Peter Eberwein ?God is here? und weitere Songs.
In der JesusHouse-Sitcom "In einem Boot" ging es am Mittwoch um die Tücken der Navigation auf hoher See. Wer weiß schon, wie man mit einem Sextanten umgeht und was der mit den Sternen zu tun hat? Beim Blick in die Sterne hat Isa vor allem eine Frage: "Sitzt da oben jemand, der mich kennt?" Lara kann das nicht glauben. Und außerdem: "Was nutzt es denn, wenn irgendein Gott oder etwas Ähnliches da oben in den Sternen hockt?"
Auch Christina Brudereck ist fasziniert von Sternen. Ein Sternenhimmel strahlt eben vor Schönheit und so viele Menschen glauben an die Sterne wie an einen Gott. Sternen wird eben große Macht zugesprochen. ?Aber Sterne haben keine Macht, sie wurden gemacht?, und zwar von Gott, der eben einen echten Sinn für Schönheit hat und ein Dekofreak ist, wie Christina Brudereck in ihrer Message am Mittwoch festhielt. Ein heller Stern am Himmel (wahrscheinlich durch eine Annäherung von Jupiter und Saturn vor 2000 Jahren) wies auch in der Weihnachtsgeschichte den Waisen den Weg zu Jesus. Und in dieser wahren Geschichte wird auch deutlich, dass Gott eben nicht in den Sternen bleibt, sondern ganz nah zu den Menschen kommt. Es lohnt sich also Kontakt zu diesem Gott aufzunehmen.
© JesusHouse & ProChrist 2007



