Einblick: Hoffnung trotz Schmerz und Leid
Um was geht es? Fragen und Zweifel, Scheitern und Schmerz. | Wie eine Welle kommt das Leid, spült uns den Boden unter den Füßen weg. | Jesus leidet mit. | Und überwindet, was uns Angst macht. | Hier findet sich der wahre Trost.
Mit dabei sind Tim Niedernolte, Torsten Hebel, Christina Brudereck, die HouseBand und als Gäste Zeichen der Zeit: Allee der Kosmonauten, Danny Fresh und Patrick Nuo.
Zeichen setzend
Am vierten Abend (oder war es doch schon der fünfte? Moderator Tim Niedernolte war sich da gar nicht so sicher) kamen 2500 junge Menschen in die Fischauktionshalle in Hamburg. Die Stimmung und die Temperatur in der Halle übertrafen die gefühlten Werte der Vorabende um einiges.
Den Abend, der unter dem Motto "Einblick: Wenn Leid wie eine Flut über dich kommt" stand, eröffnete Moderator Tim Niedernolte mit "Im JesusHouse wird sogar im Treppenhaus gefeiert". Damit spielte er auf den Hamburger Gospelchor "Living water" an, der gemeinsam mit der JesusHouseBand, Patrick Nuo und Zeichen der Zeit die Halle rockte. Auch heute gaben sich bei JesusHouse hochkarätige musikalische Gäste die Ehre. Neben Patrick Nuo, der seinen Song "Too late" zum Besten gab, waren Allee der Kosmonauten und Danny Fresh musikalisch Gäste, die auch etwas zu dem nicht ganz einfachen Thema zu sagen hatten. Danny ist z. B. der Meinung, dass Leid viel zu wenig in der Musik thematisiert wird.
Aber nicht nur hier in Hamburg wurde musikalisch die Halle gerockt, die Übertragungsorte waren nämlich besonders gefordert. Massen-Karaoke zum JesusHouseSong war angesagt. Was dabei herausgekommen ist könnt ihr hier sehen.
Bewegende Bilder lösten fetzige Partystimmung ab. Gebannt richteten sich alle Köpfe in der Halle auf die Leinwände, als Bilder von Tsunamis in Asien, Schulschießereien und anderen Katastrophen gezeigt wurden. Auch die Bilder von den Straßenkindern in St. Petersburg und die Worte, mit denen Torsten Hebel seine Arbeit für die Bluboks beschrieb, bewegten hier in Hamburg Tausende Jugendliche Geld zu sammeln und das mit den Übertragungsorten zusammen zu legen, um gemeinsam Leid zu mindern. So herausfordernde Fragen wie "Warum lässt Gott so etwas zu?" wurden später in der Predigt aufgegriffen.
In der vierten Folge der Sitcom "In einem Boot" hieß heute die alles entscheidende Frage: Wo zum Teufel kommt das Wasser her? Auf der Suche nach dem Leck an Bord wurden jedoch noch andere Fragen laut: Welche Farbe bekommt ein Schlumpf, wenn man ihn würgt. Warum sieht Wasser in der Flasche eigentlich so harmlos aus, wenn es doch auch so zerstörerisch sein kann? Und wenn es einen Gott gibt, was macht er dann den ganzen Tag?
In der Message von Christina Brudereck drehte sich heute alles um die Frage nach dem Warum, um einen Regenbogen und um Schreie, die nicht ungehört verhallen.
Als Mutter Theresa zum ersten mal das Elend in Kalkutta sah, fragte sie entsetzt Gott: "Warum tust du nichts dagegen?" Eine Legende besagt, dass Gott geantwortet hat: "Das gleiche wollte ich dich gerade fragen."
Leid und Schmerz sind nicht messbar, und manchmal gibt es nichts und niemanden, der darüber hinweg trösten kann. Aber man kann sein Leid zu Gott schreien, er hat ein offenes Ohr für uns. Und noch mehr, es schreit sogar jemand mit einem. Als Jesus am Kreuz hing war er nicht glücklich mit seiner Situation. zweifelte Er kannte das Menschsein und stellte die bitterste aller Fragen: Oh mein Gott, warum hast du mich verlassen? Jesus schreit mit uns im Leid zu Gott.
In der Schule lernt man, dass Wasser und Licht einen Regenbogen macht. Gott kann aus seinem Licht und unseren Tränen Regenbögen machen.
© JesusHouse & ProChrist 2007

